10. Drachen und Tiger Treffen

9. – 11.Juli 2010

Zum 10maligen Jubiläum unseres gewohnten Pushing Hands Treffens unter freiem Himmel bei Wildeshausen auf dem Campingplatz Aschenbeck , 27801 Dötlingen, (Tel.: 04433/333) laden wir Euch herzlich ein.

Ein großes Übungszelt macht uns unabhängiger vom Wetter. Die weite, von Bäumen umsäumte Rasenfläche mit Teichen bietet das Ambiente für Urlaubs-Übungs-Tage.

 If you need any translation, please ask: taichi-bremen@gmx.de

Programm

Freitag

  Freitag Samstag Sonntag
8.30 - 10.30 Luis Molera

Laura Stone

Godfrey Dornelly

Roberta Polizzi

Laura Stone

Sasa Krauter

Luis Molera

Sasa Krauter

Christian Unverzagt

       
11.00 - 13.00 Sasa Krauter

Christian Unverzagt

Roberta Polizzi

Christian Unverzagt

Godfrey Dornelly

Luis Morlera

Laura Stone

Godfrey Dornelly

Roberta Polizzi

Kontakt:
Brigitte Krafft
Riederstr. 115
27321  Thedinghausen
Tel.: 04204 / 7931  (incl. AB rund um die Uhr)

www.taichchichuan-bremen.de

oder

taichi-bremen@gmx.de

Konto: 115 90 52  bei der Sparkasse Bremen, BLZ: 290 501 01

Teilnahmebedingungen:

Schriftliche Anmeldung an den TAI CHI CHUAN BREMEN E.V., Brigitte Krafft, Rieder Str. 115, 27321 Thedinghausen.

Aus organisatorischen Gründen können wir nur einen Pauschalpreis erheben. Nicht-Teilnahme an einzelnen Tagen bleibt jeder/m selbst überlassen. Es kann eine namentlich benannte Ersatzperson gestellt werden. Rückzahlungen sind nicht möglich.

Teilnahmegebühr 110,00 Euro auf das oben angegebene Konto.

Bei Anmeldung bis zum 16. Mai 2010  pro Teilnehmer/in Frühbucherpreis 90,- Euro. - Schüler, Lehrer und Vereinsmitglieder des „Tai Chi Chuan Bremen e.V.“; sowie Mitglieder des „Taijiquan und Qigong Netzwerkes Deutschland e.V.“ erhalten bei Frühbuchung noch einmal 5,- Euro Rabatt.

Die Anmeldung gilt als verbindlich, es werden keine Bestätigungen verschickt. Der Veranstalter haftet nicht für persönliche Schäden, verlorene oder beschädigte Gegenstände.

Wir bieten dieses Jahr Sonderkonditionen für Nicht – Teilnehmer/innen:

Das Jubiläumsprogramm am Samstag kann auch einzeln gebucht werden: Im Vorverkauf bis 16. Mai 2010 Gebühr 15,00 Euro, oder später an der Veranstaltungskasse 20,00 Euro.

Allgemeines:
„Drachen und Tiger“ ist nach dem Vorbild vom Rencontres Jasnières  entstanden. Unser Lehrer Luis Molera hat es zusammen mit Wolfgang Brödlin  ins Leben gerufen.

Ablauf:

Freitag um 8.00 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Lehrer/innen.

Vormittags Workshops(8.30-13.00), nachmittags (15.00-18.00) freies Pushing Hands für alle, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Absprache.

Dieses Jahr Freitag Abend und Samstag ab nachmittags Sonderprogramm inklusive, s.u.

Anreise ist ab Donnerstagabend.

Zwischen 22.00 und 7.30 Uhr und von 13.00-15.00 Uhr kann man nur zu Fuß durch die Zufahrtsschranke am Zeltplatz, damit die Ruhe der anderen Camper nicht gestört wird.

Gebühren für den Campingplatz, auch für die Tagesgäste (!), sind bei Ankunft an der Rezeption zu entrichten. Die Teilnehmer von „Drachen und Tiger“ erhalten einen ermäßigten Preis: 4,50 € pro Person, Zelt und Tag //   1,50 € pro Person und Tag für Tagesgäste.

Falls jemand nicht campen möchte, gibt es Hotels in Wildeshausen und Umgebung.

Wegbeschreibung:

A1  Abfahrt „Wildeshausen Nord“ in Richtung Wildeshausen. Vor Wildeshausen rechts Richtung Oldenburg/Dötlingen. In Aschenstedt nach links Richtung Dötlingen, 2. Straße links, am Ende rechts – Richtung Campingplatz Aschenbeck.

Oder mit dem Zug bis Wildeshausen, mit dem Bus nach Aschenstedt, zu Fuß ca. 1km zum Campingplatz.

Essen:

Die Inhaber des Lokals am Campingplatz „Aschenbecks Kate“ bieten uns von Freitag bis Sonntag mittags ein Menu zum Sonderpreis an. Preis pro Person und Mahlzeit: 8,00 Euro. Es wird ein Buffet mit warmem Essen aufgestellt, dazu gibt es Salat und Nachtisch.
An jedem Tag gibt es sowohl vegetarisches als auch nicht vegetarisches Essen (kein Schweinefleisch).

Bitte dafür anmelden.

Diejenigen, die sich nicht fürs Essen anmelden, können vorne im Lokal à la carte essen solange der Vorrat reicht, oder sie versorgen sich selber.

 

Sonderprogramm zum Jubiläum:

Freitag

20.00 Uhr: Märchen unterm Sternenhimmel mit Harfenmusik Vortragende: Simone Warken

Samstag

16.00 Uhr: Taiji – Vorführungen  u. a. von Gewinnern Internationaler Wettkämpfe

20.00 Uhr: Tanz- und Trommelkonzert   von der Gruppe SAF-SAP aus dem Senegal mit Nago und Sidy Koité

 Samstag nachmittag gibt es  Kaffee und Kuchen und abends  heiße Suppe, jeweils gegen geringes Entgelt.

 

Lehrer/innen:

Alle Workshops sind für alle Stilrichtungen und für alle Niveaus geeignet, auch für Anfänger.

Godfrey Dornelly:
Praktiziert seit 21 Jahren, unterrichtet seit 19 Jahren. Er lebt in England.
Lehrer: Dan Docherty, Wudang Stil
Workshop: Wir werden etwas Selbstverteidigung machen, Chin Na, Dao Yin und Pushing Hands Übungen, damit wir einige essentielle Fähigkeiten trainieren, die für gute Tai Chi Praxis gebraucht werden.

Sasa Krauter:
Dipl. Sportpädagogin,  Taijiquan und Qi Gong-Lehrerin WCTAG, Sporttherapeutin (DVGS)
Seit Mitte der 80-er Jahre beschäftigt sie sich intensiv mit den Themen östliche Philosophien, Kampfkünste bzw. Selbstverteidigung. Neben dem kämpferischen ist sie vor allem am therapeutischen und geistigen Aspekt des Taijiquan interessiert.

Chen-Stil Taijiquan nach Chen Xiaowang ist für sie ein Lebensweg geworden, in dem sich Gesundheit, Spiritualität und Kampfkunst vereinen. Sie sieht Taijiquan als Lebenskunst, um Körper und Geist zu schulen und versteht ihren Unterricht als Aufgabe etwas vom großen Erfahrungsschatz des Taijiquan weiterzugeben.

Workshop:
Push Hands hilft unseren Stand zu überprüfen und unsere Entschlossenheit zu üben, es bietet uns eine freudvolle Möglichkeit, sich ohne Risiko mit dem kämpferischen Aspekt des Taijiquans zu beschäftigen.
In diesem Workshop werden wir an der eigenen Struktur sowie an einem verwurzelten Stand arbeiten, und so die Basis schaffen für wirksames Handeln. Durch eine methodisch aufgebaute Übungsreihe hat jeder und jede die Möglichkeit, diese eigene Struktur und den eigenen Stand spielerisch zu überprüfen. Dazu können Übungen im festen Stand(Dingbu) genauso gehören wie Übungen mit Schritten(Houbu) oder auch Anwendungsbeispiele aus der Selbstverteidigung.

Luis Molera:
Schüler von Großmeister William C.C. Chen, Yang-Stil,
praktiziert T’ai Chi Ch’uan seit 1980, lehrt seit 1984. Eigene Schule 13 Jahre lang in Bremen. Daraus ist der Tai Chi Chuan Bremen e.V. hervorgegangen.  Gewinner mehrerer internationaler Wettkämpfe. Lebt jetzt in Spanien.Workshop: Die Spiralbewegungen im Pushing Hands: Als Basis nehmen wir Beispiele aus der Tai Chi Form. In deren praktischen Anwendungen (Pushing Hands) ist aber Formlosigkeit und Spontaneität im Vordergrund. Der Weg zur Effektivität und guter Körperhaltung.

Roberta Polizzi:
Praktiziert Taijiquan seit 1990, nach Zheng Manqing seit 1996. Seit 2006 Liu He Ba Fa (Waterstyle Boxing) und Taijiquan bei Nathan Menaged. Tui Shou (Pushing Hands) und intensive Teilnahme an internationalen Push Hands Treffen im In- und Ausland seit 1996.
Lehrer, die ihr Taiji-Verständnis stark geprägt haben sind, außer Nathan: Menaged: Lauren Smith, Mario Napoli, Gitta Bach, Daniel Grolle.
Sie unterrichtet seit 2007 in Hamburg in eigener Schule im da3:raumfürtaiji.
Workshop: Bedingungsloses Nachgeben, Ähnlich wie in der Natur die Wolken dem Wind, die Wellen dem Strom folgen - ohne Zeitverzögerung, ohne Intention, - so ist das absichtslose Folgen im Taiji ein Einswerden mit der einkommenden Kraft. Die Grenze zwischen „erden/ rooten“ und Widerstand leisten (Kraft gegen Kraft) ist oft subtil und manchmal schwer aus zu machen.
Wir werden uns in diversen Partnerübungen darin versuchen, auf die einkommende Kraft so genau und unmittelbar zu reagieren, dass erst gar kein Druck entstehen kann. Wenn wir dabei die Balance verlieren sollten, heißen wir die Gelegenheit willkommen, auch den Punkt des „Aus-der-Balance-Geratens“ genau unter die Lupe zu nehmen: Vielleicht gelingt es sogar, sich mit ihm anzufreunden!
 

Laura Stone:
Seit mehr als 35 Jahren praktiziert und unterrichtet Laura Stone T’ai Chi Ch’uan. Ihr wichtigster Lehrer ist Großmeister William C. C. Chen. Meditation, Psychotherapie, Yoga und andere Körper-Geist-Disziplinen tragen zu ihrem lebenslangen Weg des Lernens bei. Von 2007 bis 2009 hat sie sich eine Ferienzeit genommen, in der sie vor allem in USA und Kanada unterwegs war, und dort intensiv Zen und Shambala-Buddhismus ausgeübt hat. 1996 hat sie in Deventer (NL) „The Studio“ gegründet und führt es jetzt mit Roland von Santhe weiter, der es in ihrer Abwesenheit geleitet hat.
Workshop:
Wir wollen mit einem zunehmenden Sinn für Sanftheit spielen, für uns selbst, individuell, und in weicher Kontakt-Interaktion. Das Entspannen in unsere Wurzeln, Ganzkörperatmung und harmonisches Zusammenspiel wollen wir erforschen. Wir werden üben, Zeit und Raum zu schaffen, während wir unter Streß sind. Die Vision ist eine Erfahrung von Stärke ohne Aggression, Kraft ohne Gewalt und genussreiches Zusammenwirken. Grundlage dafür ist das William C.C. Chen T’ai Chi Ch’uan. Der exakte Ablauf individueller und Partnerübungen (Push Hands und Anwendungen) wird sich entsprechend den Gegebenheiten der Anwesenden entwickeln.

Christian Unverzagt:  
Hat Philosophie studiert, in ostasiatischer Kunstgeschichte promoviert und lebt als freier Schriftsteller und Taiji-Lehrer in Heidelberg; praktiziert seit 1987 Taijiquan, war mehrere Jahre in Asien und hat in Taiwan bei Meister Ke Qihua, seinerseits einem Schüler von Zheng Manqing (Cheng Man-Ch’ing), gelernt;  (1992 bis 1994), hat mehrere internationale Tuishou- (Push hands) Turniere gewonnen und wurde 2006 beim 3. Internationalen Zheng Manqing Forum in Montecatini (Italien) mit dem Golden Cup für die beste Gesamtleistung aller Wettkampfteilnehmer geehrt.
Workshop:
Form und Anwendungen:
Formen sind aus dem Zusammenspiel von Kräften entstanden. Diesem Kräftespiel wollen wir nachspüren in der Form, im Tuishou und im Sanshou (d.h. choreographierten Abläufen von Anwendungen aus der Form). Durch Partnerübungen wollen wir unser Verständnis der Form verbessern – und umgekehrt. Form und Partnerübungen nähren sich gegenseitig. Es wird nur gekämpft ohne zu kämpfen.